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 PRESSE

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Intensive Schauspielleistungen bei der Aufführung von „Virginia Woolf“ am Montagabend in der Schwabenlandhalle. Das Quartett bietet intensivste Schauspielkunst.

„Eine Folge auch des prägnanten Spiels der beiden weiteren Akteure, Urs Stämpfli als junger Biologieprofessor Nick und Judith Hoersch als seine ebenso knackige wie begriffstutzige Ehefrau Putzi (genannt „Honey“).“

Insgesamt lieferte das Ensemble eine grandiose schauspielerische Leistung. Die Zuschauer honorierten diese am Ende mit anhaltendem Applaus und stehenden Ovationen.

„Der Character wurde von Judith Hoersch glänzend dargestellt.“

Mit „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ war im Meppener Theater eine solide inszenierte und treffsicher besetzte Fassung des modernen Bühnenklassikers zu sehen.

„Judith Hoersch als teils naive Ehefrau konnte die Zerrissenheit des Bühnencharakters zwischen Fixierung auf ihren Ehemann und ängstlicher Abscheu bestens darstellen.“

1962 in New York uraufgeführt, wurde das Theaterstück „Wer hat Angst vor Virginia Woolf“ so richtig bekannt durch die Verfilmung mit Liz Taylor und Richard Burton. Jetzt gab es eine mitreißende Aufführung im Kleinen Haus.

„In Judith Hoerschs blonder, immer kotzender Piepsmaus steckte eine zerbrechlich ernste Seele.“

Intensive Schauspielleistungen bei der Aufführung von „Virginia Woolf“ am Montagabend in der Schwabenlandhalle. Das Quartett bietet intensivste Schauspielkunst.

„Eine Folge auch des prägnanten Spiels der beiden weiteren Akteure, Urs Stämpfli als junger Biologieprofessor Nick und Judith Hoersch als seine ebenso knackige wie begriffstutzige Ehefrau Putzi (genannt „Honey“).“

Insgesamt lieferte das Ensemble eine grandiose schauspielerische Leistung. Die Zuschauer honorierten diese am Ende mit anhaltendem Applaus und stehenden Ovationen.

„Der Character wurde von Judith Hoersch glänzend dargestellt.“

Mit „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“ war im Meppener Theater eine solide inszenierte und treffsicher besetzte Fassung des modernen Bühnenklassikers zu sehen.

„Judith Hoersch als teils naive Ehefrau konnte die Zerrissenheit des Bühnencharakters zwischen Fixierung auf ihren Ehemann und ängstlicher Abscheu bestens darstellen.“

1962 in New York uraufgeführt, wurde das Theaterstück „Wer hat Angst vor Virginia Woolf“ so richtig bekannt durch die Verfilmung mit Liz Taylor und Richard Burton. Jetzt gab es eine mitreißende Aufführung im Kleinen Haus.

„In Judith Hoerschs blonder, immer kotzender Piepsmaus steckte eine zerbrechlich ernste Seele.“

"Wer hat Angst vor Virginia Woolf“ in Starbesetzung - Rezension aus Hameln.

Mein "Talking Head" für das Magazin Emotion - denn Gedanken sind frei.

Die Sinnfrage: Wie viel Mut verlangt Gerechtigkeit, Frau Hoersch?

Frau Hoersch, Gerechtigkeit ist ein notorisch umstrittenes Ideal – das gerne als weibliche Tugend abgetan wird, zurecht?

Eher ist es doch eine menschliche Tugend, die jeder individuell def iniert. Für einen syrischen Flüchtling bedeutet Gerechtigkeit sicher etwas anderes als für mich.

Nämlich was?

Die Flüchtlingsfrage zeigt: Gerechtigkeit hat immer auch mit Teilen und Verteilen zu tun – und der Angst davor, dass man, wenn man teilt, selber zu wenig abkriegt. Dabei sollte man sich aber nicht von Gefühlen, sondern von Fakten leiten lassen. Das ist eine Frage des Bewusstseins – meins sagt: es gibt genug von allem, genügend Raum und Wohlstand.

Was empfinden Sie umgekehrt als besonders ungerecht? Ungerechtigkeit geschieht oft da, wo jemand jemand anderem ein System aufdrücken will. Schon als junge Schülerin spürte ich ein tie- fes Ungerechtigkeitsgefühl, wenn Höhergestellte, also Lehrer, uns Kleineren eine eigene Meinung absprechen oder willkürliche Regeln aufzwängen wollten. Meine Eltern haben mich gelehrt, nicht untätig zuzuschauen, wenn etwas ungerecht abläuft. Deshalb wurde ich, wenn das in der Schule geschah, immer sehr ungestüm.

Was in der Rückschau mutig oder schlicht aufmüpfig war? Anders gefragt: Wie viel Mumm braucht es, Gerechtigkeit einzufordern? Heute weiß ich, dass blinder Aktivismus einen in den allermeisten Fällen nicht weiterbringt. Und dass Gerechtigkeit, mehr als Mut, das Bewusstsein braucht, dass da was schiefläuft, im besten Fall ein klares Verständnis dafür, was ge- nau. Das setzt voraus, dass man bereit dazu ist, nicht alles zu schlucken, was einem serviert wird. Daraus kann dann Zivilcourage entstehen.

„Wer hat Angst vor Virginia Woolf“ in Starbesetzung.

Rezension MiniPop bei Gästeliste.de

Ihrer wandlungsfähigen Stimme (zwischen Pe Werner und Ulla Meinecke?), liegt mehr der teils sogar flüsternde „Komm ich erzähl‘ Dir was“- als der „European Song Contest“-Modus. Und das passt gut zu Geschichten wie „Scheißkerl“ (warum sucht man sich nur zielstrebig immer den Schlimmstmöglichen aus), „Countrymädchen“ (Yeehah: „Schnipps Dir ne Metrosexfrisitze und nimm schlechtes Kokain | Das werden heiße Nächte in Berlin“), die Verteidigung des Heulens „Alles ist OK“, den zarten Liebeserklärungen „Punkrock“ und „Sekundendieb“, die gereimte Nähe-/Distanz-Bestimmung „Ich könnt‘ mal wieder“ oder die klare Avance „Ferdinand“ („…ich will dich endlich nackt sehen“). Die Ausdruckskraft von Sinnsuche bis Sex steckt hier stets mehr in der Phrasierung als im Schmettern.

Das asthmatische Röchelnd des Kühlschranks bei Nacht.

Multimediale Koinzidenz: Die Autorin lernte der diensthabende Rezensent bei einem Konzert als Support der wunderbaren Nits kennen und schätzen. Judith Hoersch ist ein attraktives Energiebündel, sie ist Sängerin, Schauspielerin, professionelle Sprecherin. Und eben auch eine gute Autorin, wie dieser Band schlagend beweist: “Das asthmatische Röcheln des Kühlschranks bei Nacht – Skizzen aus einer großen Stadt”

„Man liest sich unrettbar fest in diesem Buch.“

Rezension von "Ein Achtel Lorbeerblatt" zum Album Minipop

„Man merkt Judith Hoersch auf dem Album vor allem an, dass sie eine begnadete Theater-Darstellerin ist, was auch in ihre Musik fließt. Gestehen wir es hier einfach zu: Sie kann beides!“

Interview Osnabrücker Zeitung

ON: Judith Hoersch, man sagt dir die Energie eines Wirbel- sturm nach. Auf was müssen sich die Besucher der Maiwoche gefasst machen, wenn du am nächsten Samstag. die Timezone-Bühne bespielst?

Judith Hoersch: Auf viel Spaß, Freude, kleine Geschichten, Abwechslung und eine tolle Band!

Schauspielerin, Buchautorin, Sängerin – was treibt dich zu deinen Songs und dem wirklich herzfrischenden Album-Debüt?

Eigentlich, wie bei all meinen Professionen, das Leben selbst. Ich liebe die kleinen und großen Lebensgeschichten, was Menschen bewegt, so oder so zu sein und zu handeln. Songs sind für mich nichts anderes als Miniaturen dessen, was man erlebt, was mich bewegt und auch, was ich so sehe. Die besten Ideen kommen mir, wenn ich alleine reise und viel Zeit zum beobachten habe.

Du hast eine unbändige Neugierde – oder?

Unbedingt. Ich liebe Menschen … zumindest dann und wann. (lacht) Und wenn, dann überkommt mich eine unbän- dige Neugierde. Ich will wis- sen, warum Menschen han- deln, wie sie handeln, was sie bewegt und wie ihr persönli- cher Lebensentwurf aussieht. Irgendwo auf der Welt – da bin ich sicher – gibt es diesen einen Menschen, den man im Film oder auf der Bühne verkörpert.

Texten, sprechen, singen – das scheint sich bei dir zu ergänzen. Wo bist du schwer zu bremsen, wo liegen die Prioritäten?

Rezension von "Echte Leute" zum Album Minipop

„MiniPop beinhaltet insgesamt 13 farbenfroh gestaltete Songs, die den Bogen zwischen Pop, Chanson, Rock und Reggae spannen und dabei mal mit melancholischen, mal mit keck-lasziven Texten aufwarten.“

Auf der Hollywood Schaukel - Stern Interview

Ihr Vater ist Journalist, hilft das eigentlich im Umgang mit uns Medien?

Mein Vater ist Musikjournalist und war Chefredakteur von VIVA. Bei uns gingen Künstler ein und aus, und ich sah das Business aus der Innenansicht und von der Marketingseite, was vorerst eher abschreckend auf mich wirkte. Ich war im Reitsport zuhause. Das hat sich dann aber mit 16, 17 geändert. Man kann seinen Wurzeln offensichtlich nicht ganz entkommen.

Sie haben drei Monate lang in Los Angeles Schauspiel studiert. Was war das beste daran?

Ich habe vier Jahre die deutsche Schauspielschule besucht – mit ihren Vor- und Nachteilen, ihrer Ernsthaftigkeit und auch Strenge. In Los Angeles konnte ich mich freispielen, mich ausprobieren. Das war toll. Das hatte etwas Verspieltes, und die Leute strahlen tatsächlich dieses „everything is possible“ aus.

Sie spielen, singen, schreiben. Wollen Sie sich irgendwann festlegen?

Im ersten Beruf bin ich Schauspielerin, damit verdiene ich die Brötchen. Aber ich schreibe nach wie vor leidenschaftlich gern, wenn mir dazu auch meist die Zeit fehlt. Ich habe manchmal Sehnsucht nach diesem „Allein“ des Schreibens. Aber ehrlich gesagt sind Schreiben, Singen und Spielen für mich gar nicht getrennt, sondern miteinander verknüpfte Formen des Ausdrucks. Am schönsten ist es natürlich, wenn ich auf der Bühne stehe und ein selbstgeschriebenes Lied interpretiere, was ich wiederum aus der Seele einer Schauspielerin tue. Die erzählt Geschichten. Und das will ich auch. Vielleicht deshalb hat es mir auch in Amerika so gut gefallen: Die spielen, singen und tanzen einfach alle. Und das mit größter Selbstverständlichkeit, was vielleicht auch daran liegt, dass es nicht brillant sein muss, sondern: Ich mach‘ das jetzt einfach. Dieses Einfach-Losträllern haben wir leider nicht mit auf den Weg bekommen.

Reise nach Haiti mit der Hilfsorganisation Care

Das Beben am 12. Januar 2010, so ließ sie sich von einem Jungen erzählen, klang wie ein Schrei aus der Erde. Ein Schrei, der nachhallt. „Mein europäisches Auge hat zwischen dem Dreck und den Schuttbergen versucht, eine Ordnung zu begreifen, ein System im Chaos zu erkennen. Aber es gibt keines für mich. Es ist Chaos.“ Um einen kleinen Teil zum Wiederaufbau der Insel zu leisten, nutzt Judith Hoersch ihren Promi-Status. Ge- meinsam mit Kollegen (u.a. Steffen Groth, Ralph Herforth) hat sie das Hörbuch „Der Blutchor“ aufgenommen, der Erlös fließt an „Care“ und damit an den Aufbau von Übergangshäusern, Schulen und Latrinen. Vor allem die Kinder können aber auch zwei Jahre nach dem Beben nicht begreifen, was passiert ist. Während Hoersch eine Schule besuchte, stellte ein kleiner Junge die Frage, warum denn immer alle nach Haiti kommen würden, um zu helfen, aber „wir nie wo-

anders hingehen, um dort zu helfen“. Ein entwaffnender Satz.
Judith Hoersch war sprachlos, musste schweigen. Und wurde nachdenklich.